Bilder im Kopf, Mentaler Film des Lebens
Meine Kollegin Michaela ist ein Sonnenschein. Sie ist meistens gut
gelaunt, behält auch in stressigen Momenten einen kühlen Kopf und vermittelt
ein Gefühl dafür, was es heißt, in sich zu ruhen. Andere Personen tun sich hingegen
schwer damit, unangenehme Gefühle wieder loszuwerden und verharren stattdessen
in Ärger oder Zorn. Zufall? Schicksal? Oder lassen sich Gefühle beeinflussen?
Was
verstehen Sie unter Wohlbefinden, wie würden Sie es beschreiben? Ist es z.B. das
Gefühl, körperlich entspannt zu sein, oder geborgen, zufrieden, angeregt,
unternehmungsfreudig?
Welche Bilder entstehen zu diesen Nennungen in Ihrem
Kopf? Sehen Sie sich im Urlaub, mit Freunden, inmitten Ihrer Familie? Oder ist
es vielleicht nur eine kleine Geste, z.B. ein Lächeln auf Ihren Lippen? Ist es
ein Geräusch? Ich verbinde mit Wohlbefinden das Schnurren meiner Katze, die
sich an mich schmiegt.
Was auch
immer Sie mit Wohlbefinden assoziieren: Ich behaupte, dass die Vorstellung auf
Ihren Körper wirkt. Was auch immer in Ihrem Inneren vorgeht, wird sich
körperlich ausdrücken.
Stellen Sie sich vor, wie Ihr Körper entspannt, Ihr Atem
gleichmäßig ein- und ausfließt, Ihre Hände und Füße warm werden, und Ihr Körper
wird zu tatsächlicher Entspannung finden.
Das funktioniert natürlich auch
umgekehrt, stellen Sie sich intensiv vor, dass sich Ihre Schultermuskulatur
verspannt. Schon bald werden Sie merken, dass Sie auch hier erfolgreich ein
inneres Bild in ein Körpererleben umgewandelt haben.
Mit
verspannten Schultern wollen wir aber nicht abschließen. Stattdessen denken Sie
doch bitte lieber wieder an den Duft der Weihnachtskekse, die im Backrohr
langsam Farbe angenommen haben. Oder an die zarten Strahlen der ersten
Frühlingssonne im Jahr. Hat die erste Frühlingssonne nicht jedes Jahr die
Fähigkeit, auf eine ganz besonders angenehme Weise zu wärmen?
Es braucht
lediglich die passenden Bilder im Kopf, um die täglichen Herausforderungen
meistern zu können. Ich zeigen Ihnen wie.
Mentaltrainerin

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